Nach dem Zusammenschluss will Turnteam TV Kieselbronn/TV Iffezheim den Aufstieg
Am kommenden Wochenende startet das Turnteam TV Kieselbronn/TVIffezheim in die Saison der Oberliga Kunstturnen des Badischen Turner-Bundes. Nach dem verpassten Aufstieg in die dritte Kunstturn-Bundesliga schätzt Trainer Rainer Günther das Team so stark ein, um Platz eins bis drei zu erreichen. Jedoch zählt nur die Meisterschaft, um sich für den im Dezember stattfindenden Aufstiegswettkampf erneut zu qualifizieren.
Trotz des Zusammenschlusses der beiden besten Teams aus der badischen Oberliga wird es nicht einfach sein, dieses Ziel zu erreichen. Wolf-Peter Ziegler steht berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung, Moritz Ehrhardt hat sich der KTGHeidelberg angeschlossen. Weiterhin warnt der Übungsleiter vor dem abgestiegenen TV Bühl: „Es ist immer schwer, die Leistungsfähigkeit eines Absteigers genau beurteilen zu können“, so Günther.
Der möglicherweise vorentscheidende Wettkampf um den Titel findet am 25. März in der Ludwig-Erhard-Halle in Pforzheim statt, die beiden anderen Heimwettkämpfe am 26. Februar gegen den TV Neckarau und am 11. März gegen den TV Haslach werden in Iffezheim ausgetragen. Bevor es am 1. April in Whyl im Endkampf um die Titelvergabe geht, stehen noch die Auswärtswettkämpfe bei der TG Hanauerland am 3. März und am 18. März bei der KTG Heidelberg II auf dem Programm.
Mit neuen Gesichtern angreifen
Aufgrund der Kooperation der Kunstturner hat sich die Riege verändert. Die Kieselbronner Vincent und Benjamin Hiemer und Timon Dolmetsch aus der ehemaligen Turngaumannschaft und Selim Harmanbasi, Jan Anselm, Jan Ruf und Tobias Mauck vom TV Iffezheim werden gemeinsam an die Geräte gehen. Ebenso will der Kieselbronner Spezialist am Pauschenpferd, Michael Fath, wieder sein Bestes für das Turnteam geben. Dolmetsch wird voraussichtlich einen kompletten Sechskampf turnen – wenn er sich denn schnell von seiner Verletzung erholt: Derzeit kämpft er wie auch Hiemer und Fath noch mit Blessuren. Mit Stefan Jochum hat sich ein 19-jähriger Ringespezialist dem von Rainer Günther (Kieselbronn) und Jürgen Schneider (Iffezheim) geleiteten Turnteam angeschlossen.
Neuerdings werden an jedem Gerät nicht mehr vier, sondern fünf Übungen gewertet. Daher müssen etliche Turner künftig auch in ihren schwächeren Disziplinen antreten, was gerade zu Saisonbeginn für einige Überraschungen sorgen könnte.
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