KSC nach Heimsieg: Aufwärtstrend oder Eintagsfliege?

Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Erzgebirge Aue stellt sich beim Karlsruher SC die Frage: Eintagsfliege oder Aufwärtstrend? Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler sind am Samstag (13Uhr/Sky), als Gast des Zweitliga-Aufsteigers Eintracht Braunschweig, zur positiven Beantwortung aufgerufen. Oliver Kreuzer warnt jedenfalls: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wir müssen die Leistung vom vergangenen Sonntag bestätigen.“

Allerdings, räumt der Sportdirektor ein, sei der Tabellenachte (29 Punkte) „ein anderes Kaliber“ als Aue. Vor allem vor den Braunschweiger Offensivkräften Domi Kumbela (7 Tore) und Dennis Kruppke (10 Tore) haben die Karlsruher Respekt. Beide trafen auch beim 3:1-Hinspielsieg der Eintracht im Wildparkstadion.

Um das schnelle Angriffsspiel der Gastgeber, das meist durch die Mitte vorgetragen wird, zu stoppen, möchte KSC-Coach Jörn Andersen sein zentrales Mittelfeld verdichten. Anstelle des nach seiner Roten Karte gegen Aue für drei Spiele gesperrten und zudem verletzten Delron Buckley wird vermutlich ein defensiver Spieler auflaufen – Matthias Cuntz und Patrick Milchraum sind die aussichtsreichsten Kandidaten. „Wir haben im Training verschiedene Varianten ausprobiert“, sagte der Karlsruher Cheftrainer, dessen Grundaufstellung auf ein 4-3-1-2 hinausläuft.

Ansonsten bleibt die im ersten Spiel nach der Winterpause erfolgreiche Elf unverändert. „Die Mannschaft ist in sich gefestigter, taktisch reifer“, lobte Andersen seine Spieler. Die Stimmung in der vergangenen Woche sei sehr gut gewesen und er habe erstmals nicht so oft in den Trainingsablauf eingreifen und korrigieren müssen. „Die Mannschaft ist einen Schritt weiter als vor Weihnachten.“

Deshalb sagt Oliver Kreuzer selbstbewusst: „Bei allem Respekt: Wir fahren nach Braunschweig, um dort zu gewinnen.“ Nur einen Punkt mitnehmen zu wollen, sei der falsche Ansatz. Und an eine Niederlage denke er vor einem Spiel sowieso nie.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Staffeldt, Soumaré, Rada, Charalambous – Groß, Haas, Calhanoglu, Cuntz (Milchraum) – Timm, Iashvili.

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