Hertha-Sieg macht Mut: VfB Stuttgart will gegen Hannover nachlegen
Stuttgart. Dass der Fußball ein schnelllebiges Geschäft ist, bekam Bruno Labbadia am Donnerstag auf der Pressekonferenz des VfB Stuttgart zu spüren: Nach dem 5:0-Sieg gegen Berlin – dem ersten Dreier nach acht sieglosen Ligaspielen – wurde dem Fußballlehrer vorgerechnet, dass es nur noch fünf Punkte sind bis zum Sonntags-Gegner Hannover 96 (17.30 Uhr/Sky) und bis zu einem Europa-League-Platz.
„Europa League? Da wird mir schwindelig. Träumen ist bei uns verboten“, sagte Sportdirektor Fredi Bobic. Und Labbadia sprang ihm zur Seite: „Es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen. Wir sind jetzt gefordert, dranzubleiben“, meinte er.
Befürchten muss der Trainer allerdings, dass ihm zwei tragende Säulen seiner 4-2-3-1-Formation wegfallen. Denn die Einsätze von Tamas Hajnal und Christian Gentner sind fraglich. Gentner erlitt bei einem Pressschlag im Training eine Kapselverletzung im Sprunggelenk. „Bei ihm hängt es davon ab, ob er in den nächsten Tagen mit den Schmerzen klarkommt“, meinte Labbadia. Hajnal wiederum „spürt noch immer den Schlag bei der Roten Karte“, den ihm der Berliner Andreas Ottl verpasst hatte. „Dazu hat er sich jetzt auch noch eine Verhärtung im Oberschenkel zugezogen“, ergänzte Labbadia. dpa
Voraussichtliche Aufstellung: Ulreich – Boulahrouz, Tasci, Niedermeier, Sakai – Kvist, Gentner (Kuzmanovic) – Harnik, Hajnal (Cacau), Okazaki - Ibisevic
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