Regionalverband will Forderungskatalog beim Landesstraßenbau abspecken
Die Empörung über den Zustand der Landesstraßen schlägt hohe Wellen – wieder einmal. „Es ist ein Skandal, wie das Land mit seinem Eigentum und seiner Infrastruktur umgeht“, beklagte sich am Mittwoch in der Sitzung des regionalen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses Hans-Werner Köblitz.
Doch der Vorsitzende der Freien Wählervereinigung im Regionalverband beließ es bei der Beratung im Schömberger Rathaus nicht allein beim Lamentieren. Er unterbreitete für seine Gruppierung einen Vorschlag, wie man mit der seit dem Jahr 2008 existierenden Prioriätenliste möglicherweise beim Land etwas erreichen kann. „Wir sollten uns darauf verständigen, nur noch bei etwa zehn Maßnahmen in der höchsten Priorität auf einen Ausbau zu drängen. Das ist allerdings schwieriger, als nur Wünsche einzusammeln.“ Bisher hat der Regionalverband 20 Straßenbau-Projekte in die seiner Meinung nach „höchste Prioriät“ eingestuft. Auf Vorschlag des Regionalverbands-Vorsitzenden Heinz Hornberger (CDU) soll dieser Versuch unternommen werden. Allerdings müsse zuvor das Land so schnell wie möglich seinen Maßnahmenkatalog vorlegen. Alle Ausschussmitglieder erklärten sich damit einverstanden.
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