Keltern vor Rückkehr zu Sirenen?

Keltern. Dietlingens Feuerwehrkommandant Uwe Renninger empfiehlt der Gemeinde Keltern neue Sirenen: Bürgermeister Ulrich Pfeifer ist nicht grundsätzlich abgeneigt und lässt die Sache prüfen.

Der Kelterner Bürgermeister höchst persönlich habe sich der Sache angenommen, ja sogar schon finanzielle Mittel in Aussicht gestellt. So kam es in der Öffentlichkeit jüngst rüber. Die Rede ist von Dietlingens Feuerwehrversammlung und Ulrich Pfeifers Reaktion auf die Empfehlung von Abteilungskommandant Uwe Renninger. Der hatte zur Warnung der Bevölkerung vor Großschadensereignissen die Wiederinstallation von Sirenen angeregt.

PZ-News wollte nun von Ulrich Pfeifer wissen, wann in Keltern mit der – wenn schon, denn schon – alle Ortsteile abdeckenden Installation neuer Sirenen zu rechnen sei. Pfeifer bestätigte das Sirenen-Gespräch. Zunächst einmal gehe es jedoch nur darum zu prüfen, ob für nichtmilitärische Konfliktpotenziale, also zivile Problemstellungen, ein Alarmierungssystem mit Sirenen sinnvoll sein könne. Denkbar seien beispielsweise Großschadensereignisse wie ein Hochwasser, wie Pfeifer erläuterte. Die Kosten für eine Installation würden sich durchaus in Grenzen halten, zumal man vor Ort mit der Roland Sirenenbau GmbH einen kompetenten Ansprechpartner habe.

Wenngleich er als Verwaltungschef offen für eine solche Konzeption sei, müssten freilich die Fachleute klären, ob Sirenen wirklich sinnvoll seien. Denkbar seien beispielsweise auch mobile Lautsprecherdurchsagen von Fahrzeugen aus in Verbindung mit aktuellen Durchsagen elektronischer Medien. Eine Sirene, gibt der Bürgermeister zu bedenken, habe einige Nachteile. Die Sirene alarmiere. Dennoch wisse dann immer noch keiner, vor welcher konkreten Gefahr gewarnt werde und wie man sich dann verhalten solle.

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szmtag