Hundekot bleibt Streitthema: Mehr Hundetoiletten für Keltern?

Keltern. Auch nach dem Aufstellen von Hundetoiletten gibt es noch Beschwerden in Keltern: Das Zentrum des Ärgers ist in der Dietlinger Bachstraße angesiedelt.

Noch ist man in Keltern offensichtlich nicht am Ziel angelangt: Hundekot ist und bleibt ein ärgerliches Thema. Mitte zurückliegenden Jahres hatte die Verwaltung den Unmut von Bürgern zum Anlass genommen, Hundetoiletten an fünf Standorten in der Gemeinde aufzustellen. Kostenpunkt: rund 2000 Euro. Seither leisten die fünf Stationen saubere Dienste. Angesiedelt an viel genutzten Fußgängerverbindungen können die Besitzer der geliebten Vierbeiner an den Hundetoiletten den Tütenspender bedienen, die Hinterlassenschaften aufnehmen und ordnungsgemäß entsorgen.

Wie die stellvertretende Hauptamtsleiterin Claudia Honnen im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“ unterstrich, werden die fünf Stationen im Gemeindegebiet gut angenommen. Und zwar so gut, dass man seitens der Gemeinde überlege, das Angebot sogar noch auszuweiten. Hierzu werde es bereits in den nächsten Tagen ein verwaltungsinternes Gespräch mit Bürgermeister Ulrich Pfeifer geben.

Tatsache sei, so die Aussage von Claudia Honnen, dass aus der Bürgerschaft heraus das Interesse an weiteren Hundetoiletten geäußert worden sei. Unzufrieden mit der Situation sind insbesondere Anlieger an der Bachstraße im Dietlinger Ortszentrum. Dort gibt es keine Hundetoilette. Dafür aber Klagen über zu viele Hinterlassenschaften auf öffentlichen Gehwegen und sogar in privaten Vorgärten. Das soll sich ändern.

Die Gemeinde setzt dabei auf Überzeugungsarbeit und hat jüngst in den Gemeindenachrichten einen Appell unter dem Motto „Hundekot auf Gehwegen – nein danke!“ mit einer Liste von Verhaltensmaßregeln verbunden. Ob das wirklich hilft? Kelterns stellvertretende Hauptamtsleiterin räumt ein, dass es leider eine kleine Zahl von Hundebesitzern zu geben scheine, die Bitten, Hinweisen und Hilfestellungen gegenüber nicht aufgeschlossen seien.

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