Haus der Jugend steht auf der Kippe
Pforzheim. Die Stadt prüft, das Haus der Jugend zum Kindergarten zu machen. In der Weststadt fehlen 40 Betreuungsplätze für Jungen und Mädchen. Rund 100 Kinder und Jugendliche gestalten täglich im Haus der Jugend ihre Freizeit mit Spielen, Musik und politischen Diskussionen.
Rund 530 Quadratmeter Nutzfläche – da ließen sich schon mehrere Kitagruppen unterbringen, sagt Gerhard Biehmelt, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Im Auftrag von Bürgermeisterin Monika Müller untersucht er, ob das Haus der Jugend am Benckiser Park die dringend benötigten Betreuungsplätze unterbringen könnte. „Wohl kaum“, sagt Harald Metzger, Abteilungsleiter Kindertagesstätten im Amt für Bildung und Sport. Man müsste dann wohl anbauen, vermutet er.
Ihm fehlen in der Weststadt etwa 40 Plätze für Kinder bis sechs Jahren. Dafür gibt es gesetzliche Vorgaben. Er ist auf der Suche nach Räumen für eine Einrichtung mit fünf Gruppen. Sollte die Planung am Benkiser Park umgesetzt werden, würde der Standort des Jugendhauses aus den 50er-Jahren als einziges offenes Angebot in der Innenstadt zerschlagen.
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