Frösche auf Brautschau: Bis zu 25 000 Tiere vor dem Tod gerettet

Pünktlich mit den ersten milden Frühlingstemperaturen beginnen die Amphibien mit ihrer Brautschau. Vorzugsweise bei regnerischem Wetter begeben sich die Tiere auf Wanderschaft von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Damit ergeben sich besonders für die Autofahrer einige Einschränkungen.

Mancher mag sich darüber ärgern, dass er auf bestimmten Strecken nicht mehr so schnell fahren darf oder eine Umleitung in Kauf nehmen muss, aber für Frösche, Kröten und Molche ist dies überlebenswichtig.

Folgende Strecken sind während der Wanderzeiten der Amphibien ganz für den Verkehr gesperrt: Die Gemeindeverbindungsstraßen Ellmendingen – Nöttingen und Bilfingen – Stein sowie die Landesstraße L1131 am Roßweiher in Maulbronn in Richtung Zaisersweiher und die Kreisstraße 4517 Richtung Freudenstein.

Um die Amphibien am Überqueren der Straße zu hindern, stellen wieder viele ehrenamtlichen Helfer Zäune auf. Die Tiere können so eingesammelt und sicher über die Straßen gebracht werden. Aktiv sind dabei insbesondere Naturschutzgruppen, Jäger, Angler, die kirchliche Jugend sowie zahlreichen Einzelpersonen. Durch die engagierte Arbeit aller Beteiligten werden so jährlich zwischen 20000 und 25000 Tiere vor dem sicheren Verkehrstod bewahrt. pm

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