Ein Abend der Rekorde in Niefern-Öschelbronn

Niefern-Öschelbronn ehrt seine Sporttalente und ihre zahlreichen Erfolge.22 Teams und 121Einzel- athleten nehmen Auszeichnungen entgegen.

Wie viele Talente Niefern-Öschelbronn hat, zeigt sich jedes Jahr bei der Sportlerehrung der Gemeinde. „Es werden immer mehr“, freute sich Bürgermeister Jürgen Kurz. „Das zeigt, wie wichtig ihnen der Sport ist.“ Sportliche Erfolge unterschiedlicher Disziplinen, von der Kreis- bis zur Weltmeisterschaft wurden gewürdigt. 22 Mannschaften und 121 Einzelsportler trafen sich auf der Bühne. Erstmals dabei auch Auszeichnungen im Stabhochsprung und im Speerwerfen – Erfolge, die erst durch die Einweihung des neuen Sportplatzes in Niefern vergangenes Jahr möglich wurden.

Sport, Musik und Tanz

Nach der musikalischen Eröffnung durch das Akkordeon-Orchester Niefern-Öschelbronn begrüßte Moderator Georg Rakutt neben Bürgermeister Kurz auch die Sportkreisvorsitzende Gudrun Augenstein und Jonas Christen zum Gespräch auf der Bühne. Zu den größten Erfolgen des jungen Hürdensprinters gehörten im vergangenen Jahr die 110 Meter Hürden in 13,89 Sekunden, Platz vier bei den deutschen Jugendmeisterschaften und Platz fünf in der deutschen Bestenliste des DLV (A-Jugend).

Außerdem ist Christen Mitglied im C-Nationalkader (U20). Im Januar sicherte er sich bereits den Baden-Württembergischen Hallenmeistertitel. „Die Weltmeisterschaft in Barcelona ist das große Ziel dieses Jahr“, erklärte Christen, der in zwei Monaten auch sein Abitur macht. „Ich habe gelernt, mich gut zu organisieren“, berichtete er gelassen darüber, Schule und Sport unter einen Hut zu bekommen. Fünf Mal in der Woche trainiert er in Kornwestheim, Karlsruhe oder Niefern, gelernt wird oft bis spät in die Nacht.Im Gespräch mit Bürgermeister Kurz und der Sportkreisvorsitzenden Augenstein erinnerte Rakutt an die Einweihung des neuen Sportplatzes in Niefern, bei der viele Freizeitsportler die Gelegenheit genutzt hatten, zum Sportabzeichen anzutreten. „Am 12. Juli wird hier die Sportabzeichentour vom Deutschen Olympischen Sportbund Station machen“, kündigte Augenstein an.

Begleitet wurde der Ehrungsabend von einem ebenso sportlichen Unterhaltungsprogramm. Nikita Schneider und Jacqueline Joos vom Schwarz-Weiß-Club Pforzheim legten einige atemberaubende Latein-Tänze aufs Parkett. Bei Samba, Cha-Cha oder Rumba zeigten sie, wie man elegante Sportlichkeit mit gefühlvoller Ausdruckskraft vereint. Eine Tanzeinlage auf 80 Rollen präsentierte die Rollschuh-Schaugruppe des RRMSV Kieselbronn. Mit immer wieder überraschenden Formationen und fantasievollen Kostümen zeigten die zehn Rollschuh-Sportlerinnen einen Ausschnitt aus dem Musical „Simba – König der Löwen“.

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